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Die Marke der Profis. Seit 1949

Das Prinzip Barakuda ist einfach und seit Anfang an das selbe: anspruchsvollen Tauchern optimales Equipment zur Verfügung stellen – überlegene Qualität für mehr Leistung, lange Haltbarkeit und unbegrenzte Freude am Sport.


Dieses Prinzip lebt in allen Produkten, die den Namen Barakuda tragen. Und es ist heute stärker als je zuvor. Bereits vor 60 Jahren entstand bei Hans-Joachim Bergann und Dr. Kurt Ristau die Grundidee, Tauchsportartikel professionell anzubieten. Mit Firmengründung 1949 entsteht das erste und für die nächsten zehn Jahre das einzige Unternehmen dieser Art in Deutschland.

 

Wie alles begann:

 

Originaltext von Firmengründer Hans-Joachim Bergann zum 50 jährigen Bestehen des VDST:

 

"Im vorletzten Kriegsjahr war ein großer Teil der Angehörigen der damaligen Deutschen Kriegsmarine vor die Wahl gestellt, entweder als Landkämpfer im Osten eingesetzt zu werden oder aber sich zu einem „Kamikaze-Kommando“ zu melden, Tauglichkeit vorausgesetzt. Ich, damals gerade Oberfähnrich geworden, entschied mich für die neu aufgestellten „Kleinkampfverbände der Kriegsmarine“. Nach einem kurzen Intermezzo als Ein-Mann U-Bootfahrer meldete ich mich zur Kampfschwimmerausbildung, wobei der Hauptanreiz für mich darin bestand, eine schwimm- und tauchsportliche Ausbildung absolvieren zu können und dabei noch in hervorragender Weise verpflegt zu werden.

 

Ich war schon immer wassersportbegeistert, hatte als abgebrochener Student eine zweijährige Schiffsjungen- und Leichtmatrosenzeit auf kleinen Frachtseglern in Nord- und Ostsee durchgestanden und war dann im Kriege in Griechenland durch eine flüchtige Begegnung mit dem jungen Hans Hass begeisterter Taucher geworden, soweit das möglich war.

 

Meine Kampfschwimmerzeit habe ich in bester Erinnerung. Wir waren, neben anderem Fitnesstraining, täglich etwa sechs Stunden im Wasser und wurden unter härtesten Bedingungen geschult. Die Ausrüstung bestand neben Flossen, Maske und Schnorchel aus einem einfachen Trockentauchanzug aus 1 mm Gummifolie mit wollunterzeug und einem Sauerstoffkreislaufgerät, alles italienischen Fabrikats. Bezeichnend für die gute Ausbildung war, dass trotz des harten Trainings mit dem nicht ungefährlichen Kreislaufgerät durch eigenes oder Geräteverschulden nie jemand zu Schaden gekommen ist. Dies galt auch für die Einsätze.

 

Nach Ende des Krieges bei der Entlassung, nahmen wir einen Teil unserer Ausrüstung mit nach Hause und setzten, sobald es möglich war, die Taucherei als Hobby fort. Beim Hallenbad-Training im Holthusenbad in Hamburg begeisterten wir Andere für die neue Sportart und trafen Gleichgesinnte, die ebenfalls an diesem neuen Sport Gefallen gefunden hatten. Da unsere Ausrüstungen langsam verschlissen, kamen wir auf die Idee, selbst neue Ausrüstungen herzustellen. Mit meinem Kriegskameraden, Dr. Kurt Rastau beantragten wir im Jahre 1949 beim zuständigen englischen Control-Officer eine Lizenz zur Herstellung von Schwimmflossen. Diese wurden uns zunächst versagt mit der Begründung, dass es sich um militärische Ausrüstungen handele. Unser Hinweis, dass das ja dann auch für Fahrräder zutreffen würde, überzeugte ihn schließlich und wir erhielten eine Herstellungslizenz für Schwimmflossen.

 

DAS WAR DIE GEBURTSSTUNDE DER FIRMA „BARAKUDA“ UND DAMIT DER DEUTSCHEN TAUCHSPORTARTIKELINDUSTRIE.

 

Wir ließen nach dem Muster der damaligen Kampfschwimmerflosse „Superga“ bei den Phoenix-Gummiwerken in Harburg die erste deutsche Schwimmflosse herstellen. Die Einführung in den Sportartikelmarkt war damals -1950 – nicht einfach. An Wochenenden luden wir Sportartikelhändler und Interessenten in Bäder ein, um sie mit dem Gebrauch der Flossen vertraut zu machen. In den Ostseebädern waren wir im Sommer 1950 eine kleine Sensation.

Der Deutsche Schwimmverband stand dem Flossenschwimmen misstrauisch und ablehnend gegenüber. Schließlich gründeten wir zusammen mit anderen Sportfreunden, von denen ich vor allem Jens Peter Paulsen erwähnen möchte, den Deutschen Unterwasserclub, Hamburg.

In anderen Städten folgten ähnliche Zusammenschlüsse, so in Berlin mit Fred Methner, in München, und in Krefeld mit unserem ehemaligen Kampfschwimmer Ausbilder Völsch.

Der Kreis der Sporttaucher wuchs schnell und die Ansprüche an Gerät und Ausrüstung stiegen. So entwickelten wir schon Ende 1950 die ersten serienmäßig hergestellten Masken und Schnorchel. Das erste Tauchgerät war ein selbst entwickeltes Sauerstoff-Kreislaufgerät. Wir erkannten jedoch bald die Gefährlichkeit dieses Geräts in der Hand ungeschulter Taucher und baten das Drägerwerk in Lübeck, zusammen mit uns einen Pressluftatmer für Sporttaucher zu entwickeln.

1952 brachten wir den „Delphin“ heraus, einen Ein-Schlauch-Pendel-Atmer mit einer 4 Liter Pressluftflasche, dem dann bald auch größere Geräte folgten.

 

Eines Tages erfuhren wir, dass ein Franzose ein Flossenpatent besäße, das in einigen Ländern noch Gültigkeit haben sollte. Ich machte mich sofort auf den Weg nach Paris, stellte dort Recherchen an und machte den Patentinhaber ausfindig. In der Tat existierte ein solches schon vor dem Krieg angemeldetes Patent, das die wesentlichen Merkmale der modernen Schwimmflosse schützte. In Frankreich selbst war das Patent schon abgelaufen, aber in Deutschland, als einem ehemaligen „Feindstaat“, war es mit einem „Kontrollratsgesetz“ kriegsverlängert worden, um Angehörigen der „Siegermächte“ eine längere Nutzungsdauer zu ermöglichen, und noch bis 1962 gültig. Ich schloss mit dem ehemaligen Handelsschiffskapitän Cdte. De Corlieu einen Generallizenzvertrag, der uns bis 1962 in Deutschland und einigen weiteren Ländern ein Monopol für die Schwimmflossenherstellung sicherte und dem Erfinder eine gute Rente bescherte. Tatsächlich war „Barakuda“ damals in der späteren BRD das einzige Unternehmen, das Schwimmflossen anbieten konnte und alle späteren Konkurrenten wie Cressi, Mares, Spirotechnique und Beuchat wurden mit ihrem Programm von „Barakuda“ in den deutschen Markt eingeführt.

 

1953 entwickelten wir den ersten Nasstauchanzug aus Moosgummi, ein Jahr später stand uns dann auch aus den USA importiertes zelliges Neopren zur Verfügung.

 

„Barakuda“ hatte schon seit 1951 regelmäßig auf Sportartikelmessen ausgestellt. Zweimal sorgten wir für eine kleine Sensation:

1951 in Frankfurt stellten wir zum ersten Mal eine Puppe in voller Sporttauchausrüstung auf unseren Stand, der damit ständig von einer Menschentraube umlagert war. Ich erinnere mich noch, wie der Inhaber eines kleinen Nebenstandes, der Sportschuhe anbot, ein Herr Dassler, neidisch zu uns herüber sah. Zwanzig Jahre später war es an uns, neidisch auf den „Puma“-Stand zu blicken.

 

1954 geschah es dann auf der „Jagd- und Fischerei Ausstellung, doch darauf komme ich später zurück.

 

In der Zwischenzeit war die Zahl der Sporttaucher ständig gewachsen, und es hatte sich in mehreren Städten Unterwasserclubs gebildet. Um hier eine Kommunikation in Gang zu bringen, entschloss ich mich, eine Tauchsportzeitschrift – die erste in Deutschland – heraus zu geben und gleichzeitig die Gründe eines Bundesverbandes der Sporttaucher anzuregen und zu organisieren.

Ende 1953 erschien der „Delphin“ unter der Redaktion von Kurt von Eckenbrecher, einem ehemaligen Olympiasieger im Schwimmen. Als erste Aufgabe übertrug ich dem „Delphin“ als einem Bindeglied zwischen den Sporttauchern, zu einer Versammlung aller Tauchsportvereine zwecks Gründung eines Bundesverbandes aufzurufen und die für diese Veranstaltung erforderlichen Vorbereitungen zu treffen.

Die Gründungsversammlung fand im Frühjahr 1954 anlässlich der Jagd- und Fischereiausstellung im Düsseldorfer Landtag statt, die dann den „Verband Deutscher Sporttaucher“ aus der Taufe hob. Der „Delphin“ wurde das erste Verbandsorgan, als erster Präsident wurde Prof. Reinert gewählt.

 

1954 war uns auch eine bedeutende technische Erfindung geglückt. Wir hatten ein drahtloses Unterwassertelefon entwickelt, das mit elektromagnetischen Wellen arbeitete und damit nicht die Nachteile eines Gerätes auf Ultraschall-Basis besaß.

Auf der Düsseldorfer Ausstellung befand sich ein gläserner Tauchturm in welchem Taucher schwammen, mit denen die Besucher außerhalb des Turmes drahtlos sprechen konnten. Leider wurde diese Entwicklung vom späteren Bundesverteidigungs-Ministerium zwangsweise übernommen und war damit für die Sporttaucherei verloren.

 

Das Jahr 1954 war überhaupt ein Markstein in der Entwicklung des deutschen Tauchsports. Neben technischen Neuerungen, Zeitschriftengründung und Verbandsgründung eröffnete „Barakuda“ auch die erste deutsche Tauchschule im Ausland, nämlich den „Barakuda – Club Elba“ in Porto Azzurro unter Mithilfe meines Freundes Dr. Hermann Heberlein aus Lugano. Leider stand über dieser Gründung ein Unstern. Unser damaliger Tauchlehrer, der Dipl. Sportlehrer Franz Diener aus Saarbrücken verunglückte am Ende der Saison bei einem Alleintauchgang tödlich und warf damit die Tauchschulentwicklung um einige Zeit zurück. Erst zwei Jahre später startete ich einen neuen Anfang, zuerst auf der jugoslawischen Insel Lastovo und schließlich auf Korfu. Die Lehrer holte ich mir von den Tauchern der Bundesmarine, der erste war Horst Lindner, der dann später den "Poseidon-Nemrod Club" gründete.

 

Der „Barakuda-Club-Korfu“, später unter Leitung von Rolf Weyler, entwickelte sich schnell zur damals größten deutschen Tauchbasis. Tausende von Tauchern haben in den sechziger Jahren dort ihre ersten Schritte in die Unterwasserwelt getan.

 

Inzwischen war „Barakuda“ beachtlich gewachsen, so dass das Hamburger Domizil zu eng wurde. In Buchholz, 30 km südlich von Hamburg fand ich auf dem Gelände des ehemaligen Kreiskrankenhauses auf einem 40.000 m2 großen Grundstück eine ideale Voraussetzung für eine weitere Expansion.

 

Im Winter 1959/60 zogen wir nach Buchholz um und begannen dort mit dem Aufbau eigener Produktionsstätten. Wir schufen eine Formbauerei, eine Gummipresserei, eine feinmechanische Fertigung, eine Tauchanzugkonfektion, eine Tischlerei und schließlich noch einen Bootsbau, der Schlauchboote und später auch Segeljollen herstellte.

Die Produktion wurde begleitet von einer Entwicklungsabteilung, die um eine ständige Verbesserung von Geräten und Ausrüstung bemüht war. Fast alles wurde nun im eigenen Betrieb hergestellt, angefangen von der Produktion mehrerer Flossentypen, Masken und Schnorchel, über Tauchanzüge bis hin zur Fertigung von Lungenautomaten und Armaturen. Ab Mitte der sechziger Jahre wurden auch Gastarbeiter, vornehmlich Griechen, nach Buchholz geholt und die Belegschaft stieg auf bis zu 350 Mitarbeiter.

 

„Barakuda“ war damals der größte und umfassendste Anbieter von Tauchausrüstung und Dienstleistung in Europa.

 

Die Notwendigkeit, bei der zunehmenden Zahl von „Gelegenheitstauchern“ den Tauchsport sicherer zu machen, führte zur Einführung von ständigen Fachverkäuferseminaren und schließlich zur Gründung der „Lehranstalt für Unterwassertechnik“, der ersten staatlichen anerkannten Ausbildungsstätte für gewerbliche Tauchlehrer in der BRD in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium des Landes Niedersachsen. In einem eigenen Internatsbetrieb in Buchholz wurden in einjährigen Lehrgängen künftige gewerbliche Tauchlehrer für ihre Aufgabe ausgebildet und staatlich geprüft.

 

Noch heute ist eine große Zahl ehemaliger Schüler in ihrem Beruf erfolgreich tätig. Die ständig wachsende Zahl von Barakuda-Tauchschulen in aller Welt, maximal etwa 40 Schulen, bot für sie ein gutes Betätigungsfeld.

 

1964 schied mein langjähriger Partner, Dr. Kurt Ristau, aus dem Unternehmen aus. Seine Anteile übernahm die damalige Metzler-Kautschuk AG, München. Ich blieb weiterhin – nunmehr alleiniger geschäftsführender Gesellschafter. Barakuda umfasste jetzt im Produktionsbereich die Fertigung sämtlicher Tauchausrüstungsgegenstände, die Herstellung von Überlebensanzügen für die Seeschifffahrt, die Produktion technischer Gummiartikel sowie einen Schlauchboot- und einen Kunststoffbootsbau und im Dienstleistungsbereich einen Zeitschriftenverlag, eine Tauchschul-Touristikabteilung und eine Lehranstalt für Tauchlehrer.

 

Daneben engagierte ich mich auch weiterhin in der Verbandsarbeit des VDST. Als Jens Peter Paulsen nach 9 jähriger Amtszeit als Präsident von seinem Posten zurücktrat übernahm ich das Präsidentenamt für weitere 9 Jahre und anschließend noch für weitere 3 Jahre das Schatzmeisteramt. In diese Amtszeit fällt auch in Zusammenarbeit mit Walter Matthes, Dr. Ehm, Dr. Klockmann, Ing. Warnke vom Drägerwerk und anderen verdienten Tauchsportkameraden die Schaffung der „Richtlinien für das sportliche Tauchen“, als ersten verbandsoffiziellen Leitfaden für die Tauchausbildung, der laufenden weiter vervollkommnet und dem neuesten Stand angepasst wurden und der viele Jahre hindurch die Grundlage für die Ausbildung im Verband war. Ein weiterer Bereich dieser „Richtlinien“ wurde dann auch vom Präsidium der DLRG als Grundlage für die Tauchausbildung in dieser Organisation übernommen.

 

In diesen Jahren entwickelten sich auch neue Bereiche im Tauchsport, wie die UW-Fotografie, das Höhlentauchen – die Meeresbiologie und Wettkampfsportarten wie Flossenschwimmen, Orientierungstauchen und UW Rugby. Die immer zahlreicher werdenden Interessensbereiche erforderten laufend neue strukturelle Anpassung und Interessensausgleiche in der Verbandsarbeit. Ich möchte hier lobend die Arbeit der damals in Hamburg ansässigen Geschäftsstelle erwähnen, die unter der jahrelangen Leitung der „Mutter der Sporttaucher“, Gerda Pietzner, eine schon damals nicht mehr ganz jungen, aber außerordentlich sportlichen- einfühlsamen Dame souverän alle Probleme meisterte.

 

In den Jahren 1956 bis 58 traf man in Bonn Vorbereitungen zum Neuaufbau einer Streitmacht, der künftigen Bundeswehr. In diesem Zusammenhang wurde auch die Aufstellung von Spezialeinheiten der Marine, Minentaucher und Kampfschwimmer, geplant. Das vorbereitende „Amt BlanK“ nahm Verbindung zu ehemaligen Angehörigen solcher Spezialeinheiten auf. Mein ehemaliger Kampfschwimmer-Ausbilder aus dem Krieg, Kam Völsch, der den DUC Krefeld mitgegründet hatte, wurde erster Ausbilder dieser neuen Einheit in Eckernförde. Ich selbst trat 1958 als Reserve-Offizier wieder in die Marine ein, wodurch sich Jahre hindurch enge Kontakte zum Taucherwesen der Marine ergaben, insbesondere zum tauchmedizinischen Bereich, die sich auch befruchtend auf die Entwicklung von Sporttauchausrüstungen auswirkten. Nach Erreichen der Altersgrenze schied ich als Freg.Kpt.d.Res. aus der Bundesmarine aus.

 

Die Tauchsportzeitschrift „Delphin“, zugleich offizielles Verbandorgan, hatte im Laufe der Jahre eine Auflagenhöhe von über 20.000 erreicht, und es war im Interesse einer weiteren guten Entwicklung dieses Organ der Sporttaucher ratsam, Redaktion und Vertrieb in die Hände eines renommierten und erfahrenen Fachverlages zu legen. Ich entschied mich für den Verlag Schmidt-Römhild, Lübeck, der auch die Verbandszeitschrift für die DLRG betreute. Kurz nach der Übergabe verstarb jedoch der Verlagsinhaber und sein Nachfolger übertrug den „Delphin“ an den Jahr-Verlag, Hamburg, der dann daraus die heutige Zeitschrift „Tauchen“ machte.

 

Um jedoch die Interessen des Verbandes und seinen Mitgliedern besser zu wahren, schloss ich im Namen des VDST mit dem Verlag Schmidt-Römhild einen neuen Vertrag, der diesen verpflichtete, als offizielles Organ des Verbandes eine neue Zeitschrift, den „Sporttaucher“ herauszubringen, dessen Redaktion in Händen des Verbandes lag und der allen Verbandsmitgliedern laufend kostenfrei zugestellt werden sollte. Diese für die Mitglieder sehr vorteilhafte Regelung hat sich bis auf den heutigen Tag bewährt.

 

Nach 12 Jahren aktiver Vorstandsarbeit und mehr als 25 Jahren Verbandsarbeit zog ich mich wegen zunehmender Arbeitsbelastung aus der Verbandsarbeit zurück, unter anderem auch, um nunmehr jüngeren Kräften mit neuen Ideen die weitere Gestaltung zu überlassen. Während der Zeit meiner Tätigkeit erhöhte sich die Zahl der Vereine und ihrer Mitglieder um ein Vielfaches, was einer ständigen Anpassung der Verwaltung und Organisationsstruktur bedurfte.

 

Zurückblickend, am Ende meines Sport- und Berufslebens, bin ich froh und glücklich, dazu beigetragen zu haben, aus Nichts heraus etwas zu entwickeln, was für Menschen künftiger Generationen im Hinblick auf den „Lebensraum Meer“ von wachsender Bedeutung sein wird."

 

Hans-Joachim Bergann

Frühjahr 2004

 

Aufgezeichnet:

Thomas Kromp

10.09.2008

 

 

Im Jahre 1986 übernimmt zunächst die Firma Metzeler Barakuda . Die ausgegliederte Touristiksparte, der Barakuda International Aquanautic Club wird von Manfred Balzer und seit 1990 von Ruth Balzer weiter geführt.

Mit dem Namen Barakuda verbunden sind weltweit geltende Maßstäbe für Tauchlehrerausbildung und Tauchtouristik. Barakuda ist Mitbegründer der CMAS-Germany, des Recreational Scuba Training Council R.S.T.C., der European Underwater Federation euf und der internationalen Tauchlehrerakademie i.t.l.a. Mit weit über 1000 Tauchlehrern und mehr als 140 Tauchbasen weltweit zählt Barakuda zu den größten Organisationen im Tauchsport.

 

Kurz nach Übernahme der Marke Barakuda für den Ausrüstungsbereich durch Metzeler gründete Hans- Joachim Bergann und die damalige Produktionschefin von Barakuda, Brigitte Lange, eine neue Firma für die Fertigung und den Großvertrieb von Tauchanzügen, die Bora Bora Wassersport GmbH.

 

1997, 10 Jahre später, lösten seine Söhne Christian und Joachim, etwas später auch Matthias Bergann, ihn und Frau Brigitte Lange aus und firmierten alsbald um in den Traditionsnamen Barakuda, mit dem sie großgeworden waren. Joachim Bergann schied wenige Jahre später zur Gründung einer Tochterfirma in Polen, der Barakuda Polska, aus dem Unternehmen aus.

Seit dem waren die Gebrüder Matthias und Christian Bergann allein mit der Modernisierung der Produktion, ihrer Produkte und des Vertriebs beschäftigt.

Sie holten Sortiment ergänzende Qualitätsprodukte, die nicht selbst hergestellt werden können, wie die Marken Zeagle USA für den Bereich der Wingjackets und kürzlich Ursuit aus Finnland für Trilaminat Trockenanzüge, mit ins Boot, dessen Generalvertrieb sie seit dem übernommen haben.

 

In enger Partnerschaft mit dem Barakuda International Aquanautic Club, bzw. der Barakuda Ausbilungsorganisation arbeiten sie heute unter entscheidender Mitarbeit von deren gemeinsamen Repräsentanten, Thomas Kromp, am weiteren Voranbringen der Marke Barakuda.

 

Die Erfahrung eines starken Barakuda Teams steckt in jedem Produkt dieser Traditionsmarke.

Es ist die Kompetenz und Konzentration auf das Kerngebiet professionellen Tauchsports: Dem Taucher optimales Equipment, anwenderfreundliche, gut durchdachte Inhalte und kompetente Hilfestellung im Ausbildungsbereich zur Verfügung stellen, sei es dem Einsteiger oder dem Tauchlehrer, und dabei stets persönlich und verlässlich beratend zur Seite zu stehen, macht Barakuda aus.

 

Dieses Prinzip ist das Kapital aus sechs Jahrzehnten Erfahrung im Tauchsport.